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Sind wir allein im Universum ?

For Carl....
Carl Sagan 1934 - 1996

Der bekannte amerikanische Astrophysiker "Carl Sagan" hätte diese Frage eindeutig mit Nein beantwortet. Den er war der Meinung das Gott niemals so viel Raum verschwenden würde. Nun vom philosophischen Standpunkt aus gesehen, hat er wohl gar nicht so unrecht, wissenschaftlich gesehen gibt es bis zum heutigen Tag keinen fundierten Nachweis dafür.

www.eti-research.net

Wenn man die Tatsache berücksichtigt, das wir Menschen mit unseren bescheidenen technischen Möglichkeiten, heute schon in der Lage sind Wasserdampf in der Atmosphäre eines Planeten festzustellen, der einen Stern umkreist der über 100 Lichtjahre von uns entfernt ist, keimt ein fünkchen Hoffnung auf das wir doch nicht so ganz alleine sind. Andererseits, ist es ein starkes Indiz dafür, das weiterentwickelte Lebensformen uns längst entdeckt haben könnten, denn wir entdecken von Jahr zu Jahr mehr Exoplaneten.

http://boinc.berkeley.edu/download.php

 

 

https://www.seti-germany.de/

 

 

 

Seti - Germany

Die Anstrengungen von SETI (Search for Extraterresrtial Intelligence)sind ohne Zweifel gut gemeint, auch wenn sich SETI  "nur" darauf beschrängt zu Lauschen und nicht zu Senden ! Ein sehr wichtiger Aspekt wird oft ausser acht gelassen: Die Tatsache, das selbst die empfindlichsten Radioteleskope, nur Signale empfangen können die mit enormer Ausgangsleistung gesendet werden. Ein Signal zu einer Sonde die sich in unserem nächsten Nachbarsystem befinden  würde, das etwa 4,4 Lichtjahre von uns entfernt ist, müßte mit ca. 1,93 Gigawatt angefunkt werden.     

Das entspricht der Leistung von mindestens 2 Atomkraftwerken. Die Stromrechnung wäre beachtlich. Bei Systemen die noch weiter entfernt sind wäre noch wesentlich mehr Energie nötig und E.T. müßte genauso intensiv Senden um uns zu erreichen ! Das wiederum bringt uns zu der Überlegung des Aufwand - Nutzen - Effekts, wie in unserer menschlichen Gesellschaft wird auch eine außerirdische Zivilisation genau überdenken ob sich der Aufwand lohnt enorme Ressourcen ein zu setzen nur um mal schnell eine Nachricht in die unendlichen Weiten des Weltall zu senden. Eine hochentwickelte außerirdische Zivilisation wird Mittel und Wege finden, exakt zu selektieren und nicht nur auf gut Glück eine Flaschenpost nach der anderen ins Meer zu werfen.

Das Fermi Paradoxon besagt das eine hochtechnisierte Zivilisation die gesamte Galaxie in wenigen Millionen Jahren kolonisiert haben müsste, trotzdem gibt es keinerlei Anzeichen dafür ? Allerdings geht der Schöpfer der Theorie von der aktuellen menschlichen Denkweise aus die nicht unbedingt mit der einer außerirdischen Intelligenz übereinstimmen muss.

Fazit:

Was heißen soll SETI geht davon aus das es technisch weiterentwickelte Zivilisationen gibt. E.T. existiert aber aus unbekannten Gründen, will er nicht sagen "Hier bin ich". Die SETI - Forscher beschäftigen sich immer wieder mit aufwendigen Formeln, wie DNA - Erbsubstanz, Wasserstoffatome oder chemische Lebensbausteine. Was wäre wenn eine derartige Demonstration von Intelligenz gar nicht nötig ist ? Die ägyptischen Hieroglyphen wurden erst hundert Jahre nach ihrer Entdeckung entschlüsselt und das war eine menschliche Sprache ! Ockham würde dazu sagen - Wenn alle Parameter gleich sind, ist meist die einfachste Lösung richtig ! Es gibt eine gemeinsame Sprache die Kommunikation nicht nur zwischen Menschen mit verschiedenen Sprachen zulässt, sondern auch zwischen Menschen und Tieren die nicht auf   verbalem verstehen beruht....Empathie.  

(Emotionale Intelligenz) 

Empathie Dies ist die Grundlage aller Menschenkenntnis und das Fundament zwischenmenschlicher Beziehungen. Ein Mensch, der erkennt, was andere fühlen, kann viel früher die oftmals versteckten Signale im Verhalten Anderer erkennen und herausfinden, was sie brauchen oder wollen. Allerdings weist auch Goleman in anderen Texten darauf hin, dass andererseits auch erkennbar wird, wie sie negativ beeinflussbar sind (leadership ability). Empathie ist also eine wertneutrale Fähigkeit - sie kann individuell positiv oder auch negativ empfundene Wirkung haben. Lediglich gesamtgesellschaftlich betrachtet ist Empathie die Basis erfolgreicher humaner Gesellschaften, es entsteht eine Emergente Ordnung

z.B. einfach mal  - Hallo - senden !

E.T.

Gibt es Leben im Universum ?

Das Abduction - Phänomen, ist eines der größten Rätsel der Gegenwart, der Harvard Prof. John E. Mack und einige seiner Kollegen haben sich ernsthaft mit diesem Phänomen auseinander gesetzt.


Die meisten Menschen, die zum erstenmal Berichte über außerirdische Wesen hören, welche Männer, Frauen und Kinder an Bord eines UFOs bringen und sie dort verschiedenen Eingriffen unterziehen, nehmen an, daß wir es hier mit einer Art zeitgenössischem psychiatrischem Syndrom zu tun haben. Dies war auch meine erste Reaktion. Als ein Kollege mich im Herbst 1989 einlud, Budd Hopkins kennenzulernen (von dem ich damals noch nichts gehört hatte), und mir erklärte, daß Hopkins die Berichte der Entführten, mit denen er arbeitete, ernst nahm, dachte ich, daß er wie seine Probanden geistig verwirrt sein müßte. Denn dieses Phänomen liegt außerhalb der Realitäten, die nach westlicher Weltanschauung möglich sind, und was anderes ist Geisteskrankheit, als ein Denken und Verhalten, das nicht mit dem übereinstimmt, was wir als Realität anzuerkennen gewohnt sind.

Es gibt eine natürliche Neigung des Menschen, jedes neue Phänomen in vertraute Muster und Strukturen einzupassen, weil wir das Geheimnisvolle und Ungewisse nur schwer ertragen können. Diejenigen von uns, die als Psychiater oder Psychologen tätig sind, haben natürlich alle möglichen Diagnosen zur Hand, mit denen sie das Entführungsphänomen erklären wollen, wenn sie zum erstenmal von ihm hören. So klingen die Berichte zweifellos wie Wahnvorstellungen oder Halluzinationen. Sie widersprechen sogar unseren physikalischen Gesetzen, was eine Art Psychose nahelegt. Entführte sind häufig ängstlich oder leiden an körperlichen Beschwerden, die auf eine Form der Neurose hinweisen. Die Erinnerungen an ihre Erlebnisse sind oft bruchstückhaft; vielleicht leiden sie also an einer organischen Beeinträchtigung des Gehirns, an einer Schläfenlappenepilepsie. Die Erlebnisse sind traumatisch und betreffen häufig auf die Fortpflanzung abzielende Übergriffe, was auf eine Vergewaltigung oder möglichen Kindesmißbrauch hindeutet. Die Entführungserlebnisse führen einen veränderten Bewußtseinszustand herbei oder finden in einem solchen statt. Daher könnten wir es hier mit einem Zustand zu tun haben, der gewöhnlich in Verbindung mit einer dissoziativen Reaktion wie der multiplen Persönlichkeitsstörung oder sogar mit dem Mißbrauch bei Satanskulten zu beobachten ist. Bedenkt man den Umstand, daß wir im Raumfahrtzeitalter leben und daß die Massenmedien dem Entführungsphänomen so viel Aufmerksamkeit geschenkt haben, wäre es da nicht möglich, daß hier ein kollektiver Prozeß wie Massenhysterie oder Massenwahn am Werk ist? Schlafzimmererlebnisse weisen auf Träume oder hypnagogische Phänomene hin. Selbst das Erheischen von Aufmerksamkeit wurde als mögliche Erklärung vorgebracht.

Die verschiedenen Aspekte des Entführungsphänomens legen die eine oder andere diagnostische Möglichkeit nahe, besonders wenn man sich mit diesem Phänomen nicht allzu sorgfältig auseinandersetzt. Allerdings lassen all diese Diagnosen mehrere grundlegende Elemente des Entführungsphänomens unberücksichtigt. Es gibt fünf Komplexe, die jede Theorie einbeziehen muß.

  1. Die Berichte von Entführten aus den Vereinigten Staaten (und ich beziehe mich hier allein auf die Vereinigten Staaten, da kulturelle Unterschiede diese Aussage modifizieren könnten) weisen bis in Einzelheiten, die bis heute noch nicht in den Medien erwähnt wurden, große Übereinstimmungen auf, obwohl sie von Menschen stammen, die keinen Kontakt miteinander haben, nur widerstrebend von ihren Erlebnissen berichten, nichts zu gewinnen haben und es in Kauf nehmen, lächerlich gemacht zu werden.
  2. Es gibt wichtige physikalische Beweise, die das Entführungserlebnis begleiten. Hierzu gehören unabhängige Zeugen, die berichten, daß der Entführte tatsächlich eine Zeitlang vermißt war; Berichte über Nasenbluten und verschiedene Schnitte, löffelförmige Male, blaue Flecken und andere komplex gemusterte Hautverletzungen, die manchmal bei einer ganzen Reihe Entführter gleichzeitig zu finden sind, und Implantate, die nach Entführungen unter der Haut zu spüren sind, obwohl bei keinem von diesen ein nichtbiologischer oder »fremder Ursprung« nachgewiesen wurde.
  3. Auch Kinder, die zu jung sind, um die oben aufgeführten psychiatrischen Syndrome entwickelt zu haben, berichten von Entführungen. Ein zweijähriger junge sagte mir während eines Gespräches, er sei von einem Mann in den Himmel gehoben worden, der ihn in die Nase biß. Ein fast dreijähriger junge sagte, daß Eulen mit großen Augen (Kinder behalten gewöhnlich die außerirdischen Wesen als Tiere in Erinnerung) ihn zu einem Schiff am Himmel bringen und er Angst hat, nicht zurück zu seiner Mutter zu können.
  4. Auch wenn nicht alle Entführten das UFO gesehen haben, in das sie hineingebracht wurden, wird das Phänomen doch durchgängig mit Sichtungen ungewöhnlicher Flugobjekte in Zusammenhang gebracht, und zwar von den Entführten selbst wie auch von anderen Zeugen. Eine Frau, mit der ich gearbeitet habe, erfuhr zu ihrem Entsetzen am Morgen nach ihrer Entführung, bei der sie selbst kein UFO wahrgenommen hatte, aus den Medien, daß viele Leute in der Nähe des Ortes ihrer Entführung zur Zeit ihres Erlebnisses ein UFO gesehen hatten.
  5. Auch bei psychiatrischen Beurteilungen und psychologischen Untersuchungen ließen sich, wie bei mehreren meiner eigenen Fälle, keine übereinstimmenden psychischen Störungen feststellen. Natürlich können Entführte als Folge ihrer häufig traumatischen Erlebnisse psychisch und emotional leiden, und bei einigen wurden mit diesem Erlebnis einhergehende psychiatrische Zustände festgestellt. Viele von ihnen kommen aus zerrütteten Familien. Aber in keinem Fall hat die emotionale Störung eine Erklärung für das Entführungserlebnis geliefert.Please see PEER’s Personality Study for an update

Lassen Sie uns auf dem Hintergrund dieser grundlegenden Aspekte des Entführungsphänomens noch einmal die zuvor erwähnten diagnostischen Möglichkeiten betrachten. Jegliche Form von Psychose kann insofern ausgeschlossen werden, als die Entführten, mit ganz seltenen Ausnahmen, klinisch völlig normal sind und trotz dem mit ihrem Entführungserlebnis verbundenen Streß im allgemeinen gut in die Gesellschaft integriert sind. Drei meiner Fälle, mit denen ich eine ganze Reihe psychologischer Tests durchgeführt habe, erwiesen sich als geistig völlig gesund. Psychoneurose kann ausgeschlossen werden, weil Entführte nicht an den für Neurosen typischen intensiven persönlichen Konflikten zu leiden scheinen. Die Erlebnisse können auch nicht als Phantasien erklärt werden, da sie in keinem Zusammenhang mit anderen Aspekten der Persönlichkeit oder des emotionalen Lebens der Probanden in Verbindung zu stehen scheinen.

Die physischen Symptome der Entführten scheinen das Ergebnis ausdrücklich erinnerter und dem Entführungsphänomen immanenter Verletzungen zu sein. So scheinen auch die Schnitte und anderen Verletzungen, die nach einer Entführung festgestellt werden, im Unterschied zu religiösen Stigmata keinem psychodynamischen Muster zu folgen. Die Unfähigkeit der Entführten, sich an Einzelheiten der Erlebnisse zu erinnern, ist allem Anschein nach nicht auf organische Hirnfunktionsstörungen zurückzuführen, sondern auf die häufig einem Trauma folgende Verdrängung der Erinnerung und möglicherweise auf die bei den Begegnungen mit Außerirdischen wirkenden Kräfte.

Ein Trauma ist zweifellos ein wichtiges Merkmal der meisten Entführungserlebnisse, aber es gibt nicht einen dokumentierten Fall, in dem die Quelle des Traumas nachweislich ein anderes Erlebnis im Leben des Entführten als das Entführungserlebnis selbst wäre. Und schließlich umgeht man mit der Beschwörung der Dissoziation als möglicher diagnostischer Erklärung die Frage nach der Kausalität. Denn Dissoziation ist eine Reaktion, ein Bewältigungsmechanismus, durch den die Erinnerungen an schmerzliche oder verwirrende Erlebnisse vom Bewußtsein abgespalten werden. Dies ermöglicht es dem Betroffenen, seine psychischen Energien für die Bewältigung des Alltags zu bewahren. Entführte »dissoziieren« tatsächlich in bezug auf ihre traurnatischen Erfahrungen, das heißt, sie verdrängen die Erinnerungen an die beunruhigenden Begegnungen in ihr Unterbewußtsein. Aber das sagt uns nichts über die Quelle dieser Erlebnisse.

Selbst wenn der eine oder andere Aspekt dieser verschiedenen diagnostischen Kategorien auf Entführungsfälle zuträfe, hätten wir immer noch folgendes zu erklären: das Auftreten dieses Phänomens bei Kleinkindern, die verschiedenen physikalischen Manifestationen, den Zusammenhang mit UFOs und vor allem die auffälligen Ähnlichkeiten zwischen den voneinander unabhängigen Erzählungen. Unter diesem Gesichtspunkt haben die Entführungsgeschichten Ähnlichkeit mit physikalischen Manifestationen. Dem tut auch die Tatsache keinen Abbruch, daß wir die Ursache oder die Quelle dieser Vorkommnisse nicht verstehen.

Die Frage der psychosozialen Ursache ist vielschichtiger. Das Entführungssyndrom ist sicherlich ein kollektives Phänomen in dem Sinne, daß viele Menschen in den Vereinigten Staaten und in anderen Teilen der Welt ähnliche Erlebnisse haben. Vordergründig betrachtet scheint es sich um ein Phänomen von Massenhysterie, Massenwahn oder Irrglauben zu handeln, das möglicherweise durch die zahlreichen Berichte in den Medien genährt wird (siehe Robert Halls Beitrag » Sind Entführungsberichte Massenhysterie?«, S. 345 349). Aber das Entführungssyndrom verhält sich nicht wie eine kollektive Störung. Die Erlebnisse sind sehr persönlich und individuell, und die Betroffenen sind voneinander isoliert und haben häufig kaum etwas von UFOs oder dem Entführungsphänomen gehört. Sie manifestieren kein kulturell verbreitetes oder akzeptiertes Glaubenssystem, wie das bei historischen Vorfällen von Massenhysterie der Fall war. Entführte schwimmen vielmehr gegen den Strom herrschender gesellschaftlicher Vorstellungen von Realität und laufen Gefahr, geächtet und lächerlich gemacht zu werden, wenn sie von ihren Erlebnissen erzählen.

Es ist richtig, daß die Massenmedien dem Entführungsphänomen vor allem in den letzten Monaten sehr viel Aufmerksamkeit gewidmet haben. Ich glaube jedoch eher, daß diese Aufmerksamkeit auf die zahlreichen Berichte von Entführten und Abduktionsforschern über tatsächliche Entführungen zurückzuführen ist, als daß sie ihrerseits Entführungserlebnisse auslöst. Denn die wirklichen Entführungsgeschichten weisenn in zahlreichen und nicht in den Medien erwähnten Details große Übereinstimmungen auf. Zudem muß eine psychosoziale Erklärung, wie bereits erwähnt, immer noch die Entführungen von Kleinkindern, die physikalischen Manifestationen und natürlich den Zusammenhang mit UFOs darlegen.

Schließlich könnten wir, wie C. G. jung in einem lange vor der Entführungswelle geschriebenen Artikel über fliegende Untertassen vorgeschlagen hat, unsere Vorstellung vom kollektiven Unbewußten erweitern und das UFO/Entführungsphänomen als eine Art zeitgenössischen Mythos betrachten, als eine Glaubensvorstellung, die sich zu einer bestimmten Zeit in einer bestimmten Kultur manifestiert. jung nannte Phänomene dieser Art »psychoid«, und zwar insofern, als sie eine Art Resonanz zwischen der Psyche oder inneren Welt und den physikalischen Phänomenen in der Außenwelt beinhalten (einschließlich der UFOs und der physikalischen Manifestationen, die Entführungen begleiten). Wenn wir jedoch die Vorstellung vom kollektiven Unbewußten auf diese Weise erweiterten, ginge meines Erachtens die Unterscheidung zwischen Innerem und Äußerem, zwischen Psyche und Realität verloren. Welt und Psyche oder Bewußtsein werden eins; sie existieren in einer Art Harmonie oder Resonanz, deren Muster wir entdecken müssen.

Ich würde diese Möglichkeit nicht ausschließen, aber sollte sie uns ein brauchbares Bild des Kosmos liefern, würden wir das dualistische Paradigma der westlichen Wissenschaft aufgeben, das eine Trennung zwischen innerer und äußerer Welt beeinhaltet und demzufolge die physikalische Welt Gesetzen gehorcht, die wenig mit den verschiedenen Formen von Bewußtsein zu tun haben. Mit Hilfe des Entführungsphänomens würden wir ein neues Bild des Universums entdecken, in dem sich Psyche und Welt gemeinsam manifestieren und gemäß Prinzipien entwickeln, die wir noch nicht verstehen.

 

Zusammenfassend läßt sich sagen, daß wir für die Erklärung des Entführungsphänomens von der Psychiatrie an sich wenig Hilfe erhalten. Keine psychiatrische Diagnose läßt sich sinnvoll auf diese Fälle anwenden. Selbst psychosoziale oder kulturelle Erklärungen, schlössen sie auch alle wesentlichen Dimensionen des Syndroms mit ein, würden uns zwingen, unsere Vorstellungen vorn kollektiven Unbewußten in einem solchen Maße zu erweitern, daß die Unterscheidung zwischen Psyche und Welt, innerer und äußerer Realität, ausgelöscht würde.

John E. Mack M. D. 1929-2004

Es gibt keinerlei Beweise, das die Entführten irgend etwas anderes erlebt haben als das, wovon sie uns berichten. Die Menschen, mit denen ich arbeite, sagen meiner Meinung nach die Wahrheit. Diesen Eindruck haben auch andere Abduktionsforscher. Wir haben es also mit einem tiefen und wichtigen Geheimnis zu tun, und wir wissen nicht, wofür es ein Zeichen ist. Irgendeine Art von Intelligenz scheint aus einer anderen Dimension von Wirklichkeit in unsere Welt eingedrungen zu sein. Sie hat große Macht (viele Entführte sprechen in Bezug auf diese Macht von einem Gefühl der »Ehrfurcht«), und wir haben keine Mittel, ihre Wirkungen zu kontrollieren. Wir wissen nicht, worin der eigentliche Zweck besteht. Wir können nichts weiter tun, als mehr über das Entführungsphänomen zu lernen und den Mut zu haben, es aufrichtig zu betrachten und dem natürlichen Impuls zu widerstehen, es in vertraute Kategorien einzuzwängen.

Es gibt einige Anhaltspunkte dafür, dass das Phänomen weniger traumatisch wird, wenn die Entführten ihre Angst überwinden und die Realität des Erlebnisses voll und ganz anerkennen können. Es entwickelt sich eine Beziehung mit den außerirdischen Wesen, die mehr von Gegenseitigkeit, ja sogar von liebevollen Gefühlen bestimmt ist. Den Entführten werden Informationen über fundamentale ökologische und andere globale Gefahren gegeben, durch die sie eine grundlegende emotionale und spirituelle Bereicherung erfahren können. Wir brauchen viele weitere mit Offenheit durchgeführte Untersuchungen dieser Dimensionen des Phänomens.

  • John E. Mack, M.D. was a Pulitzer Prize-winning author and professor of psychiatry at Harvard Medical School.

© 1992 John E Mack 

 

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Budd Hopkins

UFO...

UFO...

ISS...

Browm Mountain USA

UFO...USA




Liste UFO Sichtungen
Liste von UFO Sichtungen

Der Begriff UFO ist streng genommen die Abkürzung für Unbekanntes Flug Objekt. Und das kann alles mögliche sein, ein ungewöhnlich konstruiertes Flugzeug, eine seltene Wettererscheinung oder ein Meteorit - also einfach nur ein fliegendes Objekt, das der Betrachter nicht gleich zuordnen kann. Viele UFO-Sichtungen entpuppten sich bei näherer Betrachtung als Fehldeutung der beobachteten Erscheinung oder - Traurigerweise - als Reaktion auf eine bewusst herbeigeführte Täuschung. Es verbleibt ein kleiner ´Bodensatz´, bei dem eine Fälschung oder Täuschung nicht nachweisbar war, was aber logischerweise nicht die Echtheit beweist. Und schon erst recht nicht als Beweismittel für den Besuch einer außerirdischen Intelligenz angesehen werden kann.

Trotz allem ist die Behauptung ´Nein, es gibt keine derartigen UFO´s´ ebenso unbeweisbar wie die Antwort´Ja, es gibt solche UFO´s´, denn beides läßt sich bis heute nicht eindeutig beweisen. Es bleibt also bis dahin eine Glaubensfrage. Viel interessanter wären Fragen wie diese: ´Wie wahrscheinlich ist es, daß es UFO´s gibt?´ oder ´Was wäre, wenn es UFO´s gäbe?´ oder ´Welches Interesse könnten ihre Besitzer an unserem Planeten haben?´

In diesem Beitrag geht es nun nicht darum, ob wir von hochentwickelten außerirdischen Raumfahrzeugen besucht werden oder in der Vergangenheit besucht worden sind. Vielmehr sollen die Fakten und physikalischen Zusammenhänge dargestellt werden, und ich überlasse es meinen Lesern, sich nach dieser Lektüre selbst für die eine oder andere ´Glaubensrichtung´ zu entscheiden.

Eine objektive Zusammenfassung der bekanntesten Aliens:  

Grey (Ufologie)

                                           

Grey (Grauer, auch kleiner Grauer) ist eine Bezeichnung für ein hypothetisches humanoides Lebewesen. Es soll außerirdischen Ursprungs sein und wird sowohl in der Science-Fiction als auch in Sachliteratur mit dem UFO-Phänomen und Entführung durch Außerirdische in Zusammenhang gebracht. [1] Als erste Beschreibung eines Grey wird die des Ehepaares Betty und Barney Hill angesehen, das 1961 eigenen Aussagen zufolge von Außerirdischen in ein UFO entführt und mehreren medizinischen Experimenten unterzogen wurde. Die Beschreibung von Betty Hill stimmt nicht mit den meisten späteren Beschreibungen überein. [2] Die Existenz von Greys ist nicht bewiesen und in der Ufologie Gegenstand kontroverser Studien und Diskussionen.



Mensch in 100 000 Jahren


Inhaltsverzeichnis

Physische Merkmale

Die Beschreibungen und Darstellungen eines Grey sind unterschiedlich. In Veröffentlichungen darüber wurde grob von drei Typen berichtet. [3] Alle drei Typen sind von humanoider Gestalt. Die am häufigsten beschriebenen Merkmale sind ein im Vergleich zum Menschen größerer Kopf mit großen mandelförmigen, tief schwarzen Augen, zwei Atemlöchern und Gehöröffnungen ohne Ohrmuscheln. Ihre Münder sollen schmal und lippenlos und ihre Zähne auf den ersten Blick nicht sichtbar sein. Vom Körperbau her werden Greys als ungefähr 120 Zentimeter groß und mit dünnen, langen Gliedmaßen mit jeweils vier oder fünf Fingern beschrieben. [4]

Geschichte des Phänomens

Vergleich: Grey – Mensch

Das erste Mal erscheint die Beschreibung von kleinen grauen Wesen in der Science-Fiction-Literatur 1891 in dem Buch Meda: A Tale of the Future von Kenneth Folingsby. [5] 1883 erschien von H. G. Wells der ArtikelMan of the Year Million, welcher beschreibt, wie die Menschheit sich in der Zukunft in Wesen mit grauer Haut und großen Köpfen entwickelt.

Aufgrund von Zeitungsberichten führte die vermeintliche Entführung des US-amerikanischen EhepaaresBetty und Barney Hill erstmals 1965 zu internationalem Interesse. Presseberichten zufolge behauptete das Paar damals, von außerirdischen Lebewesen bei einer Autofahrt aufgehalten und durch den Wald in ein UFOin Form einer Fliegenden Untertasse gezerrt worden zu sein. Eigenen Aussagen nach wurden sie mehreren medizinischen Experimenten unterzogen. Das Ehepaar berichtete davon erst nach mehreren Jahren nach einer Hypnose, bei der sie ihre Wahrnehmungen genauestens schilderten. Das von den Hills beschriebene Aussehen weicht von der heute bekannten Form deutlich ab, insbesondere die Augen sind deutlich kleiner und ähneln mehr denen von Menschen. Die erste behauptete Entführung, in der die Beschreibung der Wesen den Vorstellungen der heutigen Zeit entspricht, war vermutlich die von Betty Andreasson. [6]

Sternkarte

der

Sternsysteme

 

Sol

(unser Sonnensystem) und

Zeta Reticuli

.

Unter anderem beschrieb Betty Hill eine ihr angeblich gezeigte Sternenkarte, die einer Analyse zufolge das Sternensystem Zeta Reticuli darstellt. Diese Interpretation der Amateur-Astronomin Marjorie Fish wurde nie wissenschaftlich bestätigt. Die Bezeichnung Grey etablierte sich erst Jahre später. [7] In den folgenden Jahren wurden Greys auch von anderen vermeintlichen Entführungsopfern beschrieben.

Grey Alien 1953...

Anfang der 1980er Jahre wurden sie mit dem sogenannten Roswell-Zwischenfall in Zusammenhang gebracht, weil einige erstmals aussagende Zeugen von einem Abtransport kleiner, grauer Wesen von der Absturzstelle durch das US-amerikanische Militär sprachen. In mehreren Sachbüchern und Zeitungsartikeln wurden die Aussagen damals veröffentlicht. [8]

1987 veröffentlichte der US-amerikanische Schriftsteller Whitley Strieber das Buch Communion (dtsch. Die Besucher), in denen er Entführungen durch Greys und andere außerirdische Lebewesen beschreibt. Das Buch wurde zwei Jahre später mit dem Titel Die Besucher mit Christopher Walken in der Hauptrolle verfilmt.

 

Phönix Lights

Washington/ USA - Am 12. November 2007 traten im National Press Club in Washington DC 15 hochrangige Regierungs- und Militärangehörige vor die Weltpresse und bekundeten ihre UFO-Erfahrungen aus offizieller Sicht. Bei dieser Gelegenheit erklärte sich auch der ehemalige Gouverneur des US-Bundesstaates Arizona, Fife Symington, in dem er eingestand, selbst überzeugter Zeuge einer UFO-Massensichtung über Phoenix war, welche er kurz darauf in einer Pressekonferenz lächerlich machte und durch den Auftritt eines Karneval-Aliens diskreditierte.


Symington war im 1997 Gouverneur des US-Bundesstaates Arizona, als Tausende Einwohner von Phoenix ein riesiges, deltaförmiges Fluggerät am Himmel beobachteten. Es hatte "eine klar ausgeprägte Außenkante, riesige eingelassene Lichter und flog völlig geräuschlos durch den Abendhimmel."


"Um eine Massenpanik zu verhindern", so die Erklärung des Politikers für die kontroverse Vorstellung auf der diskreditierenden Pressekonferenz. 2007 dann das überraschende Geständnis: Auch Smythington gehört zu den direkten Augenzeugen des UFOs, welches später von Skeptikern und US-Militär als abgeworfene Leuchtfackeln erklärt wurden, und versuchte später bei den Bundesbehörden Auskunft über die Herkunft des Fluggerätes zu bekommen - erfolglos.


"Wir fordern die US-Regierung auf, nicht länger den Mythos zu verbreiten, dass es für alle UFOs eine nüchterne und herkömmliche Erklärung gibt", so der Ex-Gouverneur auf der Pressekonferenz, "Stattdessen muss unser Land die offizielle Untersuchung wieder aufnehmen, die im Jahr 1969 eingestellt wurde. Die US-Regierung kann einem internationalen Dialog darüber nicht länger aus dem Weg gehen."


Im Folgenden finden sie die Aussage von Fife Symingtonim ins Deutsche übersetzten Wortlaut:

"Ich bin Fife Symington. 1997, während meiner zweiten Amtszeit als Gouverneur von Arizona sah ich etwas, was der Logik widersprach und meine Wirklichkeitswahrnehmung herausforderte. Ich sah ein massives, deltaförmiges Fluggerät, das geräuschlos das Squaw-Peak-Gebiet im Norden von Phoenix überflog. Es war Abend, und der Anblick war wirklich atemberaubend.


Zu meinem Erstaunen schien es eine feste Struktur zu haben - es war riesig. Es hatte eine klar ausgeprägte Außenkante und riesige eingelassene Lichter. Es flog völlig geräuschlos durch den Nachthimmel über Arizona. Ich weiß immer noch nicht, was es war. Als Pilot und früherer Luftwaffenoffizier kann ich jedoch definitiv sagen, dass dieses Fluggerät keinem menschengemachten Objekt glich, das ich je gesehen hätte.


Das waren ganz sicher keine Leuchtraketen, wie die Luftwaffe von Luke AFB behauptete. Denn ich habe noch nie Leuchtraketen gesehen, die in Formation fliegen. Das Ereignis wurde von Hunderten, wenn nicht gar Tausenden Einwohnern aus Maricopa County und Süd-Arizona gesehen. Mein Büro erhielt sehr viele Anrufe von äußerst besorgten Bürgern.


Die Hysterie wurde größer, als die Geschichte im ganzen Land bekannt wurde. Darum beschloss ich, die damalige Stimmung etwas aufzulockern und berief eine Pressekonferenz ein, bei der ich meinen Stabschef als Marsianer auftreten ließ. Wir wollten uns darüber lustig machen und das haben wir auch geschafft. Wir konnten so die aufkommende Panik verringern, aber gleichzeitig habe ich auch viele meiner Wähler gegen mich aufgebracht.


Nun möchte ich die Missverständnisse gern aus dem Weg räumen. Es war nicht meine Absicht, jemanden lächerlich zu machen. Mein Büro hat tatsächlich offizielle Anfragen zur Herkunft des Fluggeräts gestellt, doch diese bleiben bis zum heutigen Tag unbeantwortet. Später meldete sich die Nationalgarde und behauptete, dass deren Piloten Leuchtraketen abgeworfen hätten. Dass einige A-10 Flugzeuge in Formation über MaricopaCounty geflogen seien.


Aber diejenigen von uns, die aus der Luftwaffe kommen und die A-10 kennen, die auch als 'Warzenschwein' bezeichnet wird - ein Panzer brechendes Flugzeug - wissen, dass es das lauteste Flugzeug am Himmel ist. Es ist absolut ausgeschlossen, dass A-10 FlugzeugeMaricopa County überfliegen, ohne dabei Lärm zu verursachen. Das ist schlicht unmöglich.


Wir bekommen also all diese Erklärungen, die mit den Fakten nicht vereinbar sind: Erklärungen wie Wetterballons, Sumpfgas, militärische Leuchtraketen und Hardware-/Softwareprobleme. Ich war nie glücklich mit dieser lächerlichen Erklärung. Mag sein, dass an diesem Abend tatsächlich Leuchtraketen am Himmel waren, aber das war ganz sicher nicht das, was ich und Hunderte meiner Mitbürger sahen.


Ich weiß nun, dass ich nicht als Einziger etwas Außergewöhnliches beobachtet habe. Soviel steht fest. Zahlreiche hochrangige Offizielle aus Militär, Luftfahrt und Regierung, von denen einige heute hier vertreten sind, teilen meine Ansicht. Einige davon haben wahrhaft Außergewöhnliches zu berichten.


Es besteht absolut kein Zweifel, dass diese Männer die Wahrheit gesagt haben. Sie haben im Krieg gedient, streng geheime Waffenarsenale bewacht und zahllose Passagiere durch die Lüfte transportiert. Vorfälle wie diese hören nicht auf.


Vor einem Jahr fand am Flughafen O'Hare von Chicago ein UFO-Vorfall statt, der im ganzen Land und weltweit Schlagzeilen machte. Piloten und viele andere Angestellte beobachteten eine metallische Scheibe, die über dem United Airlines Terminal schwebte - minutenlang. Diese schoss dann gerade nach oben, hinterließ ein Loch in der Wolkendecke und verschwand. Die Luftaufsichtsbehörde FAA führte keinerlei Untersuchung durch und tat die Sichtung als 'Wetter' ab.


Wir fordern die US-Regierung auf, nicht länger den Mythos zu verbreiten, dass es für alle UFOs eine nüchterne und herkömmliche Erklärung gibt. Stattdessen muss unser Land die offizielle Untersuchung wieder aufnehmen, die im Jahr 1969 eingestellt wurde. Die US-Regierung kann einem internationalen Dialog darüber nicht länger aus dem Weg gehen.


Wir fordern die Regierung auf, mit den hier vertretenen Ländern zusammen zu arbeiten. Bei Vorfällen dieser Art, wo wir es mit dem großen Unbekannten zu tun haben, haben wir, finde ich, mehr Offenheit verdient sowie eine ernsthafte Untersuchung der Fakten durch unsere Regierung. Vielen Dank."


(Quelle: exopolitik.org)

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                  Stephen Hawking ist sich schon lange sicher, dass es im All noch mehr Leben gibt als nur das auf unserem kleinen Planeten Erde - wenn auch meist in kleinen, primitiven Formen. Jetzt aber bezog er erstmals deutlicher Stellung in einer Debatte, die den meisten Menschen vorkommen wird wie Science Fiction: Ja, bekennt Hawking nun, er glaube auch an die Möglichkeit intelligenten Lebens im All. Fraglich sei aber, ob wir uns wirklich wünschen sollten, dass diese Aliens von uns erfahren.

Damit nimmt Hawking eine Position in einem Streit ein, der seit Jahrzehnten in der Seti-Gemeinde schwelt - das Kürzel steht für Search for extraterrestial Intelligence. Ende 2006 brach der Konflikt auf, als in einem Vorwort zum renommierten Wissenschaftsmagazin "Nature" die Seti-Community dafür getadelt wurde, in ihrer Grundbegeisterung für die Suche nach außerirdischem Leben keine offene Debatte darüber zu führen, ob die Kommunikationsversuche auch ein Risiko für die Menschheit beinhalten.

Kurz darauf bezogen prominente Wissenschaftler Stellung. Alexander Zaitsev von der Russischen Wissenschaftsakademie warf ein, dass ein interstellarer Kontaktschluss wohl kaum möglich wäre, wenn alle Spezies nur ängstlich ins All lauschten. John Billingham, der einst das erstes ET-Suchprogramm der Nasa geleitet hatte, zog sich im Protest aus einer international besetzten Studiengruppe zurück, um auf mögliche Risiken aufmerksam zu machen: Menschen versuchten, Aliens kommunikativ zu erreichen, ohne zu wissen, was die für Intentionen hätten.

Seitdem kocht der Streit zwischen der sogenannten aktiven Seti, die Rufe ins All schickt, und der passiven Seti, die nur lauscht, kräftiger denn je. Inzwischen dreht sich die Debatte auch darum, wer eigentlich ein Mandat habe, darüber zu entscheiden, was für Informationen überhaupt ins All geschickt werden.

Am besten keine, sagt nun der Mann, dessen Wort enormes Gewicht hat: Stephen Hawking gilt als eines der wenigen lebenden Genies unserer Tage. Besonders populär ist er nicht nur wegen seiner wissenschaftlichen Meriten, sondern weil er sich auch nie scheut, diese so verständlich wie möglich auch seinem Laienpublikum zu erklären. 

 Bilanz:    50 Jahre Alien-Suche   

In einer neuen TV-Produktion für den "Discovery Channel" von und mit Stephen Hawking erklärt der Wissenschaftler seine Sicht auf das Leben in den Weiten des Alls - und warnt eindringlich vor dem Kontakt mit intelligenten Lebensformen, berichtet der "Sunday Telegraph". Das meiste dort draußen sei zwar Kleinkram, Mikroben und einfache Tierchen, also solche Lebewesen, wie sie die Biosphäre auch den längsten Teil der Geschichte unseres Planeten dominierten. Gebe es aber auch intelligentes Leben, dann wäre das für die Erde eine existentielle Bedrohung, glaubt der hochdekorierte Wissenschaftler.

Solche Aliens könnten über die Erde herfallen, sich ihrer Ressourcen bemächtigen, und wenn der Planet ausgelaugt sei, würden sie weiterziehen. Hawking schließt das aus der Betrachtung unserer eigenen Art: "Wir müssen nur auf uns selbst schauen, um zu sehen, wie sich aus intelligentem Leben etwas entwickelt, dem wir lieber nicht begegnen möchten." Fortschrittliche Aliens würden wohl ein nomadenhaftes Leben führen und versuchen, alle Planeten zu erobern und zu kolonisieren, die sie finden können.

Wir senden sehr viel Stuss - und haben bisher keine Antwort

Darum sei es wohl "ein wenig zu gefährlich", den Kontakt zu suchen. Kämen die Außerirdischen, wäre der Effekt in etwa so, wie die Landung von Christoph Columbus in Amerika - "und die ist den amerikanischen Ureinwohnern auch nicht bekommen", so Hawking.

Ähnliche Befürchtungen äußerte Anfang März bei einer Ufo-Tagung in Kalifornien Albert Harrison, Professor für Sozialpsychologie an der University of California. Harrison sagte, beim Versuch der Kontaktaufnahme werde zu viel Stuss in den Weltraum gesendet, darunter Promi-Bilder, Werbespots und Liebesbriefe an Rockstars.

Wer so etwas schicke, müsse aufpassen, welches Bild er von sich zeichne. "Vielleicht empfinden sie uns als Bedrohung", warnt Harrison. Im Fall eines militärischen Konflikt wären uns die Aliens dann sicher überlegen, denn: Wer eine Reise bis zur Erde schafft, der ist den Menschen technisch zwangsläufig weit voraus.

Der an den Rollstuhl gefesselte ehemalige Cambridge-Professor Hawking ist eine lebende Legende unter Astronomen und Physikern. Zugleich ist er Autor der Bücher "Eine kurze Geschichte der Zeit" und "Das Universum in der Nussschale", aber auch ein Idol der Ufo-Gläubigen und Alienfreunde, denn er glaubte schon an außerirdische Lebensformen, als noch keine erdähnlichen Planeten gefunden worden waren.

Das hat sich seit der Entdeckung von PSR 1257+12 b im Jahr 1992 gründlich geändert. Derzeit sind rund 450 sogenannte Exoplaneten - Planeten außerhalb unseres eigenen Sonnensystems - bekannt. Die meisten davon sind nur indirekt nachzuweisen, da die Distanzen zu groß sind, um sie mit Teleskopen beobachten zu können: Planeten senden selbst kein Licht aus, sondern reflektieren nur das Licht ihrer Heimatsterne, neben denen sie extrem schwierig auszumachen sind. Was man allerdings feststellen kann, sind beispielsweise regelmäßige Lichtschwankungen von Sternen, die sich ergeben, wenn Planeten auf ihrer Kreisbahn ihr Muttergestirn teilweise verdecken.

 

Das WOW Signal

Das WOW Signal


Das hatte Jerry R. Ehman noch nicht gesehen. Der Astronom hielt einen Ausdruck in Händen, auf dem aus dem All empfangene Signale aufgezeichnet waren. Ehman konnte kaum glauben, was er da sah: 6EQUJ5. Die für Laien unverständliche Folge aus Ziffern und Buchstaben wies auf ein sehr lautes Signal aus Richtung des Sternbilds Schütze hin, das so ganz anders war als das kosmische Rauschen, das die Detektoren der Ohio University sonst empfingen. Es konnte nicht natürlichen Ursprungs sein. Da war sich Ehman sicher. Er kringelte die kryptische Zeichenfolge ein und schrieb ein "Wow" daneben. Das war im August 1977. Seitdem heißt das eine Minute andauernde Rauschen "Wow-Signal", und bis heute ist ungeklärt, was es bedeuten könnte. Waren die Aufzeichnungsgeräte defekt? Oder war es eine Botschaft von Außerirdischen? Und wenn ja: Was wollten sie damit sagen? Nie zuvor hatten Wissenschaftler etwas Ähnliches aus den Weiten des Alls empfangen. Doch sie wussten nichts damit anzufangen. Das Wow-Signal galt als singuläres Ereignis und geriet in Vergessenheit. Jetzt aber – 37 Jahre nach seiner Entdeckung – dürfte es wieder mehr Beachtung finden.

Foto: SETI/Courtesy of Jerry Ehman / Bigear    Das "Wow-Signal": Ein Forscher stufte es als "eventuell intelligent" ein - und notierte begeistert "Wow" Astronomen blicken mit Hightech-Radioteleskopen immer tiefer ins All und stoßen dabei auf zahlreiche erdähnliche Planeten – auf denen durchaus Leben existieren könnte. Sie fragen nicht mehr, ob es außerirdisches Leben gibt, sie sind sich sicher, dass es existiert. In spätestens 20 Jahren werde bewiesen sein, dass es extraterrestrisches Leben gibt, sagte jetzt Nasa-Astronom Kevin Hand. Daher beschäftigen sich Wissenschaftler intensiv damit, wie wir mit Aliens umgehen sollten. Sie entwickeln mathematische Modelle, wie man mit fremden Lebensformen kommunizieren könnte. Die Nasa hat vor wenigen Wochen ein 250 Seiten dickes Konvolut zu "interstellarer Kommunikation" veröffentlicht. Es gab bereits Anhörungen zum Thema durch die US-Regierung, und Mitte September halten Nasa und die Kongressbibliothek in Washington ein zweitägiges Symposium ab.

Sollte man Außerirdische taufen?

Es geht um die "Auswirkungen der Entdeckung mikrobakteriellen, komplexen oder intelligenten Lebens jenseits der Erde", wie es in der Ankündigung heißt. Der Astronom Seth Shostak will auf der Tagung darlegen, wie nach außerirdischem Leben gefahndet wird, Sozialwissenschaftler Doug Vakoch erläutert, wie eine Kommunikation mit den Wesen aussehen könnte. Und die Philosophin Carol Cleland spekuliert über mögliche Moralvorstellungen der Aliens. Auch der Vatikan ist vertreten: Guy Consolmagno von der Vatikanischen Sternwarte stellt die Frage, ob es möglich und angebracht sei, extraterrestrische Wesen zu missionieren und zu taufen.

Das neu entfachte Interesse an E.T., Alf und Co. gründet nicht nur darauf, dass Astronomen Dutzende mögliche Habitate für extraterrestrische Wesen in den Weiten des Alls entdecken. Mit dem Stern Kepler-186f gibt es sogar schon einen heißen Kandidaten als Lebensraum. Mithilfe von Big-Data-Methoden können Astronomen die massenhaft gesammelten Daten darüber hinaus auch in größtmöglicher Detailtiefe auswerten und natürliche von künstlich erzeugten Signalen besser trennen als jemals zuvor. Doch es stellt sich die Frage, ob wir Menschen überhaupt in der Lage wären, von Außerirdischen erzeugte Signale zu erkennen. Es ist gänzlich unklar, von welcher physikalischen Beschaffenheit die Mitteilungen sein könnten. Töne sind eher unwahrscheinlich, die Faktoren für die Ausbreitung von Klang sind von Planet zu Planet zu unterschiedlich.

Außerirdische dürften kaum zu verstehen sein

Optische und Radiosignale kommen eher infrage – und danach suchen Forscher des weltumspannendenSeti-Projekts seit mehr als 50 Jahren. Das Seti-Institut ist eine gemeinnützige Organisation, die von Sponsoren wie der Nasa und Hewlett-Packard finanziell bei der Suche nach intelligentem außerirdischem Leben unterstützt wird. Doch selbst wenn ein Signal als eine Botschaft extraterrestrischer Wesen identifiziert wäre, könnten wir sie überhaupt verstehen? Nasa-Forscher arbeiten mit Hochdruck daran, dafür technische Lösungen zu entwickeln, machen aber wenig Hoffnung. In dem Nasa-Sammelband über interstellare Kommunikation beschreiben Archäologen, Paläontologen und Historiker, dass es zwar möglich war, Schriften und Symbole längst untergegangener Kulturen zu entziffern. Doch es gab immer auch Anhaltspunkte dafür: Bei den ägyptischen Hieroglyphen zum Beispiel war es der 1799 entdeckte Rosetta-Stein. Der Inhalt war nicht nur in Form von Hieroglyphen eingemeißelt, sondern auch in einer den Gelehrten bekannten, griechischen Schrift. Das half entscheidend bei der Dechiffrierung der Hieroglyphen.

Forschern gelang die Entschlüsselung unbekannter Schriften und Zeichen immer dann, wenn die Texte mindestens zweisprachig vorkamen oder bereits bekannte Namen auftauchten. Doch alles das dürfte bei der Botschaft eines Außerirdischen nicht der Fall sein.

 

Buzz Aldrin


Einer will allerdings auch die Existenz von Aliens nicht ausschließen: Buzz Aldrin selbst.

Der ehemalige Astronaut sagt: "Es könnte Aliens in unserer Milchstraße geben, und außer ihr gibt es Milliarden anderer Galaxien. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit gibt es deshalb irgendwo im Universum anderes Leben."

Damit indes deckt sich Aldrins Meinung mit der offiziellen Einschätzung der Nasa, die sich in ihrem Institut für Exobiologie seit Langem bemüht, die Wahrscheinlichkeiten für außerirdisches Leben auszuloten und Anhaltspunkte dafür zu sammeln.